Oktober 2026, Paris

Reiseberichte Parisfahrt 2026

04.10.26: Endlich in Paris – unsere Anreise

Unsere Reise nach Paris begann sehr früh: Um 5:45 Uhr mussten wir am Dresdner Hauptbahnhof sein. Mit dem Zug fuhren wir zunächst nach Leipzig, stiegen dort um und setzten unsere Reise in Richtung Frankfurt am Main fort.

Am Frankfurter Hauptbahnhof hatten wir ungefähr zwei Stunden Pause. Die Zeit nutzten wir, um etwas zu essen und uns die Beine zu vertreten. Anschließend fuhren wir direkt weiter nach Paris Est, einem der großen Pariser Bahnhöfe.

Nach der langen Fahrt waren wir ziemlich müde, aber auch gespannt. Mit den Koffern war der Weg zum Hotel gar nicht so einfach. Schließlich kamen wir aber an und konnten einchecken.

Am Ende des Tages waren alle ziemlich kaputt. Nachdem wir unsere Sachen untergebracht hatten, ließen wir den Abend entspannt ausklingen. So ging unser erster Tag in Paris nach einer langen, aber erfolgreichen Anreise ruhig zu Ende.

05.10.26: Eiffelturm und Montmartre

Am Montag stand gleich das wohl bekannteste Wahrzeichen von Paris auf dem Programm: der Eiffelturm. Statt den Aufzug zu nehmen, stiegen wir zu Fuß bis zur zweiten Plattform hinauf. Bei über 600 Stufen kamen wir ganz schön ins Schwitzen, aber die Aussicht über die Stadt war die Anstrengung wirklich wert.

Unten am Eiffelturm machten einige von uns außerdem Fotos für unseren Fotowettbewerb. Die Regel war, dass auf jedem Bild Franzosen zu sehen sein mussten, und gewinnen sollte am Ende das Foto mit dem besten Outfit. Dafür mussten wir Passanten auf Französisch ansprechen und fragen, ob sie mit aufs Foto kommen. Das kostete am Anfang etwas Überwindung, hat aber erstaunlich gut geklappt und war eine gute Übung für unser Französisch.

Später fuhren wir weiter nach Montmartre, wo wir Freizeit hatten. Einige von uns sahen sich Sacré-Cœur von außen an, andere schossen weitere Bilder für den Wettbewerb oder erkundeten das Viertel mit seinen kleinen Gassen auf eigene Faust.

Zum Abschluss trafen wir uns alle auf den Treppenstufen unterhalb von Sacré-Cœur zu einem Picknick. Von dort aus konnten wir über ganz Paris schauen und dabei den Sonnenuntergang beobachten. Nach einem langen Tag mit vielen Treppen war das ein wirklich schöner und entspannter Abschluss.

06.10.26: Musée d’Orsay und Stadtspaziergang

Am dritten Tag unserer Reise besuchten wir das berühmte Musée d’Orsay. Zwei Stunden lang erkundeten wir die Räume, fotografierten Gemälde und Skulpturen und informierten uns über die Künstler und ihre Geschichte. Neben berühmten Namen wie Monet oder Van Gogh entdeckten wir auch Werke von Künstlern, die uns bisher unbekannt waren.

Danach kauften wir uns etwas zu essen, um neue Energie für den zweiten Programmpunkt zu tanken: einen von uns Schülerinnen und Schülern organisierten Stadtspaziergang. Er führte uns vom Pont Neuf über das 59 Rivoli bis zur weltbekannten Kathedrale Notre-Dame. Durch die vorbereiteten Vorträge erfuhren wir dabei wirklich interessante Fakten über einige der berühmten Pariser Sehenswürdigkeiten.

Notre-Dame konnten wir sogar von innen erkunden. Als wir die Kathedrale betraten, blieb uns für einen Moment die Luft weg, so überwältigend war der Anblick. Leider mussten wir den Stadtspaziergang danach vorzeitig beenden, weil die Zeit schon so weit vorangeschritten war.

Einige von uns gingen danach noch im Bouillon Chartier Montparnasse zu Abend essen. Das Restaurant ist im Jugendstil eingerichtet und sieht wirklich beeindruckend aus, trotzdem war das Essen dort ziemlich preisgünstig.

Wieder im Hostel angekommen, taten uns allen die Füße ziemlich weh. Trotz dieses kleinen Dämpfers war es ein wirklich schöner Tag mit vielen neuen Eindrücken.

07.10.2026: Stade de France, Triumphbogen und Bootstour

Am Mittwoch starteten wir unseren Tag damit, dass wir uns in zwei Gruppen aufteilten. Die eine Gruppe ging ins Grand Rex, ein berühmtes Pariser Kino, die andere ins Stade de France.

Im Stade de France bekamen wir bei einer Führung viele Informationen über das französische Nationalstadion. Zum Beispiel erfuhren wir, dass hier die französische Fußballnationalmannschaft ihre Heimspiele austrägt. Außerdem fanden hier schon die Fußball-WM 1998 und Wettkämpfe der Olympischen Spiele 2024 statt. Das Highlight war, dass wir durch den Spielertunnel gehen durften, durch den sonst nur die Spieler ins Stadion einlaufen. Da fühlte man sich fast selbst wie ein Profi.

Nach der Führung fuhren wir zum Triumphbogen, um uns dort mit der zweiten Gruppe zu treffen. Danach hatten wir bis 17 Uhr Freizeit, die jeder selbst gestalten konnte, ob zum Bummeln, zum Shoppen oder einfach zum Ausruhen.

Um 17 Uhr ging es dann zur Seine, wo wir eine Bootstour machten. Vom Wasser aus sahen wir viele Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel den Eiffelturm und den Louvre, und bekamen dazu einiges erzählt. Paris einmal vom Fluss aus zu sehen, war eine ganz andere Perspektive als zu Fuß und ein schöner Abschluss für diesen Tag.