März 2026
2026 Skikurs Sportoberstufe
Tag 1
Um 8:30 ging es pünktlich von der Prohliser Gleisschleife los. Bei bewölkten und leicht regnerischen Wetter fuhren wir knapp 11h bis nach Italien. Unser Weg führte uns durch die Alpen, die teilweise verschneit waren.
Außerdem wurden insgesamt 4 Pausen eingelegt. Der erste Pause war nach knapp 45 min in der Nähe von Chemnitz. Danach hatten wir noch 2 weitere Halte in Bayern und einen finalen an der Grenze auf der österreichischen Seite. Überall gab es eine ausreichende Auswahl von Essenmöglichkeiten. Außerdem konnten wir uns ein bisschen bewegen. Auf Grund von mehreren Staus in der Umgebung von München, kamen wir erst gegen 1930 Uhr im Ahrntal an und durften unsere Zimmer direkt beziehen. Anschließend gab es ein leckeres Abendessen, welches aus verschiedenen Salaten und Nudeln bestand. Eine kleine theoretische Einführung von Herrn Köcher durfte natürlich auch nicht fehlen. Dabei erklärte er uns die Bewertung für die folgende Woche und verschiedene Fahrstile. Die Reise verlief fast reibungslos, war entspannt und man konnte schöne Blicke in die Berglandschaft genießen.
Tag 2
Am zweiten Tag konnten wir endlich die malerische Umgebung des Hotels und das Hotel selbst begutachten. Leider lag über allen eine graue Wolkendecke, welche sich auch über den restlichen Tag nicht verziehen sollte. Das Frühstück nahmen wir zusammen ein und es war für jeden etwas dabei.
Im Skibus erreichten wir problemlos das Skigebiet und dort mussten wir erst einmal eine Weile warten, bis alle ihre Ski ausgeliehen hatten. Der Morgen bestand daraus, dass wir mit den Skiliften auf den Berg fuhren und uns zusammen warm machten und einfuhren. Doch schon da zeigte sich, dass der Tag durch Nebel und Schneefall geprägt seien würde. 11:30 nahmen wir dann das Mittagessen ein.
Danach begann der Trainingsteil, in dem wir die Grundlagen der Grundposition beim Skifahren besprachen und ausprobierten. Leider waren uns an diesen Tag extrem schwere Bedingungen gegeben. Schneefall sorgte dafür, dass sich Schneehaufen auf der Piste bildeten. Das schlimmste war aber der Nebel, durch den wir teilweise eine Sichtweite von kaum 20m hatten. Unter diesen Bedingungen war das Ausführen der Technikübungen äußerst schwierig. Glücklicherweise hatten wir aber auch Streckenabschnitte, in denen sich die Sonne zeigte. Besonders die Fahrt auf einer tagsüber neugemachten roten Piste war für alle ein großer Spaß. Der einzige Vorteil der schlechten Bedingungen war, dass wir die Piste größtenteils für uns hatten.
Am Abend nahmen wir unser Abendessen ein und werteten den Tag mit Videos unserer Fahrten aus. Danach gingen wir in Vorfreude auf den nächsten Tag ins Bett.
Tag 3
Nach dem alle gut gefrühstückt und sich umgezogen haben, standen wir alle pünktlich an der Haltestelle für den Skibus. Dieser brachte uns wieder zum Skigebiet, sodass wir kurz vor neun ankamen und direkt mit der Gondel hochfuhren. Anfangs blieb die Sorge, dass heute wieder ein sehr nebliger Tag werden würde, wodurch die Sicht auf die Piste beeinträchtigt werden würde. Jedoch war diese Sorge unbegründet, da der Nebel schon bald verschwand und die Sonne schien, weshalb wir während des Skifahrens einen schönen Ausblick auf die Berge genießen konnten. Bis zum Mittagessen lernten wir geschnittene Schwünge und nachmittags wurden diese auch aufgenommen, damit unsere Technik am Abend ausgewertet werden kann. Auch das Erlernen von Kurzschwüngen stand heute auf dem Tagesplan.
Zum ersten Mal während der Veranstaltung sind wir außerdem auf einer schwarzen Piste gefahren und die neu erlernten Fähigkeiten halfen uns, diese zu meistern. Nach einigen weiteren Abfahrten, sowohl auf roten als auch auf der schwarzen Piste, sind wir wieder in die Unterkunft zurückgekehrt, wo wir noch etwas Freizeit bis zum Abendessen hatten.
Nach dem wir eine leckere Mahlzeit bekamen, begann die Videoanalyse unserer Fahrtechniken, wo uns einige Verbesserungstipps gegeben wurden, da morgen die erste Leistungskontrolle ansteht. Und auch wenn heute schon der Muskelkater zu spüren ist, freuen wir uns auf den nächsten Skitag.
Tag 4
Wie an den Tagen zuvor, begann unser Tag um 7:00 Uhr mit dem gemeinsamen Frühstück, bei dem wir uns für den anstehenden Skitag stärken konnten. Um 8:08 Uhr standen wir pünktlich an der Haltestelle für den Skibus bereit. Dabei war der Schneefall bis ins Tal gewandert, was für eine besonders schöne Winterstimmung sorgte. Der Himmel war durchgehend bedeckt und ließ über den gesamten Tag keinen Sonnenstrahl durch, während es konstant weiter schneite.
Heute erreichten wir die Talstation noch vor der ersten Gondel und gehörten somit zu den ersten auf dem Berg. Gegen 9:00 Uhr starteten wir oben mit einer Erwärmung in den Tag. Geplant war an diesem Tag die Leistungskontrolle zu den geschnittenen Schwüngen. Allerdings erschwerte der starke Schneefall die Bedingungen erheblich, da die Piste mit einer etwa 11 cm dicken Schneeschicht bedeckt war. Aus diesem Grund wurde die Leistungskontrolle auf den Nachmittag verschoben, nachdem die Pisten ausreichend festgefahren waren.
Den Vormittag nutzten wir, um gezielt an unseren individuellen Defiziten zu arbeiten. Dabei fuhren wir sowohl in Gruppen als auch teilweise frei und konnten unsere Technik weiter verbessern. Wir befuhren dabei alle Schwierigkeitsstufen – von blauen über rote bis hin zu schwarzen Pisten.
Ein besonderes Highlight des Tages war der Besuch im Funpark. Dort hatten wir die Möglichkeit, verschiedene Sprünge auszuprobieren und uns schrittweise an kleinere Schanzen heranzutasten. Dies sorgte für viel Abwechslung und Spaß neben dem regulären Training.
Tag 5
Nach unserem Frühstück und dem viel zu vollem Bus, sind wir pünktlich 9 Uhr auf der Piste gewesen. Heute hatten wir sonniges, schönes Wetter und wir konnten die frisch präparierten Pisten für ausgiebige Übungsfahrten nutzen. Im Anschluss haben wir die Leistungskontrolle der gedrifteten Kurzschwünge im Steilhang gemacht.
Danach konnten wir uns für die Leistungskontrolle der geschnittenen Kurven vom Vortag verbessern. Wer das nicht wollte oder fertig war, durfte in Dreiergruppen seine LK zur freien Abfahrt zusammenstellen und üben. Um die guten Bedingungen zu nutzen sind wir ausgiebig die perfekt präperierten Pisten gefahren.
Zum ersten Mal sind wir mit der „Sonnengondel“ auf einen neuen Berg gefahren und haben die Pisten dort erkundet. Nach der ausgiebigen Mittagspause und dem leckeren Essen, sind wir mit der „Panoramabahn“ auf den Berg gefahren und die schwarze Piste gefahren. Außerdem haben wir heute weiter Sprünge geübt und einen Rennstart gemacht, den fast, aber nur eben nur fast, alle unfallfrei gemeistert haben.
Abends, nach einem leckeren Abendessen, haben wir unsere Videos aus der freien Abfahrt gemeinsam ausgewertet.
Tag 6
Heute war unser letzter Skitag. Bei atemberaubenden Wetter genossen wir noch einmal das Skigebiet und die top Pistenbedingungen.
Der Tag startete nach dem Einfahren mit 2 Prüfungsfahrten mit dem Themenschwerpunkt „freie Abfahrt“, bei denen wir alles auf die Piste bringen konnten, was wir in den letzten 2 Tagen gelernt hatten. Es galt die beiden neu erlernten Techniken angemessen anzuwenden, sich gekonnt an das Gelände und die Bedingungen anzupassen und dennoch mit einer sportlichen Fahrweise zu überzeugen. Noch vor dem Mittagessen gab es die Möglichkeit sich bei der Kurzschwung-LK vom Vortag zu verbessern.
Nach dem Mittag genossen wir bei Traumbedingungen unsere letzten Abfahrten. Der Fokus lag vor allem auf dem Spaß, es wurde rückwärts, mit einem oder sogar ohne Ski, zu zweit durch einen Skistock verbunden oder noch anders gefahren. Das förderte aber zusätzlich die Fähigkeiten unter schwierigeren Bedingungen gut Ski zu fahren und stets bewegungsbereit zu bleiben .
Wir genossen unsere letzten Abfahrten und kosteten das Skigebiet noch ein letztes Mal aus.
Anschließend wurde die geliehene Ausrüstung zurückgegeben und es ging zurück ins Hotel. Am Abend haben wir die schöne Reise noch einmal gemeinsam Revue passieren lassen und auf die besten und lustigsten Momente zurückgeblickt.
Morgen treten wir mit vielen tollen Erinnerungen und stark verbesserten Skikenntnissen die Rückreise an.
Der letzte Tag begann schon sehr früh um 6:30 mit dem Beladen des Busses. Anschließend frühstückten wir reichlich und fuhren gegen 7:30 Richtung Dresden los. Nach knapp 10,5 Stunden und 3 Pausen kamen wir pünktlich um 18 Uhr an der Prohlis Gleisschleife an.
Rückblickend kann man sagen das wir viel Spaß hatten, aber auch neue Freundschaften geschlossen haben. Das Wichtigste sind jedoch die praktischen Skikenntnisse, die wir in dieser Woche durch Herrn Köcher erlernt bzw. verbessert haben.
Diese Reise werden wir niemals vergessen und wir danken allen Personen, welche diese Reise ermöglicht haben.






































































































































